Unsere Stiftung des Monats August: „Stiftung Childaid Network"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Childaid Network" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2010 aus. Die Stiftung setzt sich für  Kinder und Jugendliche in Nordostindien ein.

Was besonders überzeugt, ist die Konzeption der Projekte und ihre Umsetzung. Die Stiftung legt herausragenden Wert auf langfristige, nachhaltige Hilfe, die die Kinder von heute zu Erwachsenen heranwachsen lässt, die sich selbst und ihre Familien unterhalten können. Dabei zielt sie auf besonders neuralgische Punkte: die Ärmsten der Armen, Mädchen, struktureller Ausbau der Bildungsmöglichkeiten. Dabei wird auch der Focus auf den Aufbau von Netzwerken, die Schaffung von Synergien gelegt.

Die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen vor Ort und deren Unterstützung wurde als Ansatz gewählt, um möglichst durch Multiplikatorenprojekte eine große Reichweite der Hilfe zu erzielen (Auswahl):

• Strassenkinderprojekte in Guwahati (Hauptstadt von Assam) In der Millionenstadt leben derzeit ca. 150.000 Kinder und Jugendliche, davon mehrere tausend obdachlos ohne Familien und Angehörige. Der Stiftung ist es, gemeinsam mit Snehalaya, der Organisation vor Ort, vielen anderen engagierten Menschen, NGOs und der Regierung, gelungen, bisher 5 Heime für etwa 200 Strassenkinder zu schaffen, Betreuungsangebote für die Kinder aus den Slums anzubieten und den Schulbesuch der Kinder voranzutreiben.

• Dorflehrerprogramm Die allerwenigsten Kinder in der Zielregion der Stiftung können eine Schule besuchen. Um wenigstens eine Grundschulausbildung zu ermöglichen, bildet die Stiftung zusammen mit der Organisation AIDA Lehrer aus, die der gleichen Gegend wie die Kinder entstammen, die sie schließlich unterrichten. Damit wird gewährleistet, dass der kulturelle Rahmen, in dem sich die Mädchen und Jungen bewegen, respektiert und in den Unterricht integriert wird. Der umfasst nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen sondern auch Hygiene, Gesundheitsfürsorge und Methoden der Landwirtschaft, um die Existenz der Dörfer langfristig zu sichern. Bisher konnten bereits 120 Schulen errichtet werden und damit 6000 Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden.

• Ausbildung für Flüchtlinge Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerungsgruppen Ende der 90er Jahre haben zur Bildung von Flüchtlingslagern geführt. Die Situation dort hat sich zwar generell verbessert, aber Zugang zu Bildung für Kinder und Jugendliche war bisher undenkbar. Die Stiftung hat wieder in Zusammenarbeit mit Hilfsinitiativen vor Ort ca. 50 Schulen gegründet und ermöglicht damit etwa 2500 Kindern, einen Unterricht zu besuchen. Zusätzlich konnten Selbsthilfegruppen für die Frauen in den Lagern gegründet werden, in denen sie eine Ausbildung in unterschiedlichen Handwerken erhalten, mit denen sie sich und ihre Familien ernähren können.

• Frühkindliche Förderung durch Kinderkrippen in den Stammesregionen Die grosse Armut in den Stammesregionen zwingt die Menschen dazu, ihre gesamte Zeit auf den Feldern zu verbringen. Währenddessen sind die Kinder zuhause sich selbst überlassen. Die Konsequenzen sind weitreichend und gravierend: Keine Förderung, mangelhafte Ernährung, Unfälle. Die Stiftung hat in einem Pilotprojekt und auf Bitte des Ältestenrates in einem Dorf eine Kinderkrippe eingerichtet, die neben der Betreuung nach Montessori, eine zusätzliche Mahlzeit bietet und die Kinder ganzheitlich fördert. Der grosse Erfolg der Massnahme motiviert die Stiftung dazu, weitere Krippen zu errichten.

Die Stiftung wurde 2007 gegründet. Sie kooperiert mit dem Königsteiner Salon e.V., einem interdisziplinären Netzwerk, in dem sich Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Technologie, Medien, Verbänden und Kirchen mit der Bekämpfung von Kinderarmut beschäftigen. Dabei spielt die Vermittlung von Ausbildungs- und Berufschancen eine besondere Rolle.

Weitere Informationen zur „Stiftung Childaid Network“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.childaid.de.


"Stiftung Domäne Blumenrod" ist Stiftung des Monats Juli
2010

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Domäne Blumenrod“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2010 ausgezeichnet.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Im Monat Juli wird die „Stiftung Domäne Blumenrod“ ausgezeichnet, die sich für diakonische und mildtätige Zwecke engagiert. Es ist ihr gelungen, mit ihrem herausragenden Engagement in den letzten Jahren mit dem historischen Gut Domäne Blumenrod ein Zentrum kulturellen und sozialen Lebens zu schaffen.

Die Stiftung konnte bereits diverse Projekte umsetzen. Zusätzlich wird weiter an dem erneuten Einbezug der Domäne in das tägliche Leben der Limburgerinnen und Limburger gearbeitet:

• Konzertreihen Die Domäne konnte sich als Veranstaltungsort des Limburger Orchesterfestivals 2010 positionieren: Vier der sechs Konzerte wird in dem ehemaligen Gut durchgeführt. Das erste Konzert beispielweise wurde mit Werken von Rossini und Paganini von dem Frankfurter Sinfonie-Orchester des Dr. Hoch's Konservatorium bestritten.

• Kinderkrippe Die Stiftung hat den ehemaligen Pferdestall umgebaut und eine Kinderkrippe „Krümelkiste“ geschaffen. Dort werden seit August 2009 in der Trägerschaft der Lahn-Kinderkrippen e.V. mehr als 30 Mädchen und Jungen im Alter bis zu 3 Jahren betreut.

• Psychotherapeutische Praxis, Beratungsstelle des Weißen Kreuzes, Lernstube Besonders erfolgreich war die Stiftung bereits in den vergangenen Jahren in der Ansiedlung von unterschiedlichen Serviceangeboten.

• Physotherapeutische und osteopathische Praxis Derzeit befindet sich der Umbau für die Räumlichkeiten einer physotherapeutischen und osteopathischen Praxis in vollem Gange. Die Praxis wird vermutlich in den nächsten Monaten eröffnet.

• Eröffnung eines Cafés und Bistros In Planung ist auch der Bau eines Cafés und Bistros auf der Domäne. Es lädt ein zum Gedankenaustausch und unterstreicht die Stellung der Domäne als Treffpunkt für die Gemeinde.

• Betreutes Wohnen Ein besonders ambitioniertes Projekt ist der Umbau des Pächterhauses für ein Projekt für Betreutes Wohnen.

Die Stiftung wurde 2006 von engagierten Limburger Bürgerinnen und Bürger sowie der Freien evangelischen Gemeinde gegründet. Sie ist eine Stiftung des kirchlichen Rechts. Mitte der 90er Jahre verkaufte das Land Hessen die mehr als 700 Jahre alte Domäne Blumenrod an die Stadt Limburg, die das Anwesen wiederum an die Freie evangelische Gemeinde Limburg weiter veräußerte. Aus dem historischen Gebäudekomplex wurde ein Gemeindezentrum erschaffen, das u.a. einen großen neuen Gottesdienst- und Versammlungsraum umfasst. Der westliche Teil der Domäne wurde 2006 in die Stiftung Domäne Blumenrod eingebracht.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Domäne Blumenrod“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.domaene-blumenrod.de.

Die "AWO-Stiftung-Lichtblicke" ist Stiftung des Monats Juni 2010 

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2010 ausgezeichnet. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

„Im Monat Juni zeichnen wir das „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ aus, die sich für Kinder, Jugendliche und ältere, demenzkranke Menschen einsetzt. Die Stiftung verfolgt derzeit drei Hauptprojekte:

• Tandem-Urlaub für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen

Die Stiftung setzt sich hier mit der Problematik auseinander, dass derzeit etwa 90% der Demenzkranken von mehrheitlich weiblichen Angehörigen gepflegt werden. Die Anforderungen an die Pflegenden sind erheblich aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten der zu Pflegenden und den besonderen Herausforderungen, die die kontinuierliche Veränderung der Erkrankten mit sich bringen. Der Tandem-Urlaub trägt diesem Umstand Rechnung und bietet für Kranke und ihre Pflegeperson gemeinsam eine Erholungszeit an. Das besondere ist, dass hier auch psychotherapeutische Intervention zum Angebot gehört. Damit wird neben einer Wellness-Zeit mit Massagen, Kosmetik uvm. eine langfristige Hilfe angeboten durch Kurse wie „Wertschätzende Kommunikation“ und „10-Minuten-Aktivierung“, die den Pflegealltag konkret mit Tipps und Kompetenzerweiterung erleichtern und die Qualität der Pflege erhöhen. Während der gesamten Zeit, in denen den Angehörigen die Möglichkeit zur Erholung geboten wird, sind die Demenzkranken in bester Betreuung an gleichem Ort.

• AWO-Betreuung demenziell Erkrankter

Demenz geht häufig einher mit Depressionen, die das Leben der Dementen sowie deren pflegenden Angehörigen weiter erschweren. Da in diesem Fall die spezielle Betreuung von den Krankenkassen nicht erstattet wird, bietet die AWO-Stiftung finanzielle Unterstützung, um die Intervention durch Fachkräfte zu ermöglichen.

• Schreibwerkstätten

Die AWO hat in mehreren nordhessischen Städten Schreibwerkstätten für sozial benachteiligte Kinder ins Leben gerufen. Hier wird versucht, die oftmals nicht ausreichende Sprachkompetenz der Kinder und Jugendlichen zu erweitern.

 

Stiftungsgründung

Die Stiftung wurde im März 2002 vom der AWO gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen mbH gegründet. Seitdem haben sich zahlreiche Menschen entschlossen, die Stiftung mit Zustiftungen, Spenden oder ihrem Einsatz zu unterstützen.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf der Website der Stiftung und bei Sigrid Wieder, Referentin für Öffentlich-keitsarbeit, Marketing und Fundraising, e-mail: sigrid.wieder@bvhessennord.awo.org, Tel.: 0561/50 77-103.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.


Stiftung "Talkirche Eppstein" ist Stiftung des Monats Mai 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen die Stiftung "Talkirche Eppstein" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2010 aus.


Die Stiftung “Talkirche Eppstein“ bereichert mit ihrer vielfältigen Gemeindearbeit das Leben zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Die Stiftung hat vier Schwerpunkte gewählt:

• Familien stärken: Durch die Förderung konkreter Projekte möchte die Stiftung dazu beitragen, den Familienzusammenhalt zu stärken und generationenübergreifende Hilfestellungen zu unterstützen.

• Christsein leben: Durch Vortrags- und Gesprächsveranstaltungen wird das Christsein heute diskutiert, reflektiert und in neuen Kontext gesetzt. Damit sollen christliche Werte im täglichen Alltag wieder fester verankert werden und Orientierung bieten.

• Wohnen im Alter: Die Stiftung engagiert sich für die Seniorinnen und Senioren ihrer Gemeinde und verfolgt die Umsetzung neuer Formen des Wohnens und Lebens für ältere Menschen. In ihrem Projekt „Domizil Talkirche“ wird ein Bauprojekt umgesetzt, dass 9 barrierefreie Wohnungen schafft und damit ein selbstbestimmtes Leben auch im Alter ermöglicht.

• Musik verbindet: Musik als verbindendes Element zwischen Alt und Jung bietet ein Medium, dass die Ziele der Stiftung vereint: Gemeinsames Musizieren, das Entwickeln der eigenen Fähigkeiten und das Zusammenspiel mit anderen bietet hier erfolgversprechende Perspektiven. Dies besonders in der Talgemeinde, in der Musik schon seit langer Zeit einen herausragenden Stellenwert besitzt. So verfügt die Gemeinde über einen Kinder- und Kirchenchor, einen Posaunenchor sowie ein Blockflötenensemble. Abgerundet wird das kulturelle Programm mit Konzerten in der Talkirche, professionellen Workshops und Musiktheater für Kinder und Jugendliche.

Die Stiftung lebt von und durch ihre aktiven Mitglieder, deren Engagement bereits von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit dem Fundraisingpreis 2009 ausgezeichnet wurde. Der Erfindungsreichtum der Stiftung wird beispielsweise durch ihr Projekt Spendenaktion „Talente entdecken und mit Pfunden wuchern" unterstrichen: Anlässlich eines Gottesdienstes wurde jedem Besucher von der Stiftung ein Umschlag mit 10,-€ „Startkapital überreicht, mit der Bitte, den Betrag für die Realisierung des Projektes „Kinder unterm Regenbogen“ zu vermehren. So haben die Gemeindemitglieder die Gelegenheit mit ihrem individuellen Talenten und Fähigkeiten etwas für die Gemeinschaft beizutragen – und dies mit überwältigendem Erfolg!

Die Stiftung wurde im Herbst 2008 vom Kirchenvorstand der Kirchengemeinde sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit 25.000,- € gegründet. Innerhalb nur eines Jahres haben die 35 Stifterinnen und Stifter das Stiftungsvermögen auf 101.400,- Euro erhöhen können.

Weitere Informationen zur Stiftung „Talkirche Eppstein“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-talkirche.de.

Unsere Stiftung des Monats April: „Stiftung Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die Stiftung "Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2010 aus. Die Stiftung ist ein gelungenes Beispiel für die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für Natur und Umweltschutz.


Die Stiftung hat sich neben der Erhaltung des Jagdschlosses Mönchbruch der Umweltbildung verschrieben. Um dieses Ziel umzusetzen, führt die Organisation für alle Altersgruppen unterschiedlichste Veranstaltungen durch:

• Wanderungen und Fahrradausflüge durch die Umgebung des Jagdschlosses, in denen den Teilnehmenden Erwachsenen und Kindern die Flora und Fauna in ihrer Nachbarschaft näher gebracht werden.

• Naturferienspiele schulen spielerisch schon bei den Kleinsten den Blick für Pflanzen und Tiere, sensibilisieren sie für Ökosysteme und die Wechselwirkung zwischen Natur und Mensch.

• Ein botanischer Spaziergang thematisiert die Anwendung und Heilwirkung von Wildkräutern.

Besonderen Stellenwert nimmt bei der Arbeit der Stiftung die Bildungsarbeit für Familien an. So nehmen Erwachsene ihre Umwelt wieder durch die Augen Ihrer Kinder aus ungewohnter Perspektive war und Kinder erleben Spaziergänge durch die Natur mit den Eltern ebenfalls auf neue Weise. Umweltpädagogik wird so zu gemeinsamen Entdecken und Erleben.

Die Stiftung wurde 2004 von dem Förderverein "Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbuch" gegründet.

Weitere Informationen zum „Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch“ und seiner Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-moenchbruch.de und bei Reinhard Ebert: c.u.r.ebert-griesheim@t-online.de oder unter der Tel. Nr. 06142-832180

 


Das Rind'sche Bürgerstift ist Stiftung des Monats März 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen das “Rind'sche Bürgerstift“ aufgrund seines vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2010 aus, das mit seiner engagierten Arbeit für ältere Menschen ein Beispiel für den positiven Umgang mit dem Altern darstellt.

Das Rind´sche Bürgerstift ist ein Wohn- und Pflegestift für Seniorinnen und Senioren und bietet rund 220 älteren Menschen ganzheitliche, individuelle und aktivierende Betreuung in den Bereichen „Stationäre Pflege“ und „Betreutes Wohnen“. Ein besonderer Schwerpunkt des Lebens und Arbeitens in dem Stift ist die Förderung der geistigen Fitness ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei werden innovative Wege gegangen: Die Seniorinnen und Senioren werden an die neuen Medien und das Internet herangeführt, spezielle Senioren-PCs mit Web-Cam eingerichtet, Wii®-Spiele zum Gedächtnistraining sowie Internet- und PC-Kurse angeboten. Die Auseinandersetzung mit dem oftmals bisher unbekannten Feld fördert die Demenzprävention und erschließt den Menschen Zugang zu Informationen und nicht zuletzt Kontaktmöglichkeiten zu ihren Familienangehörigen.

Dazu kommen weitere gesellige und kulturelle Aktivitäten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, wie gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge, Handarbeiten, Basteln und Spiele, Vorträge, Filme und Konzerte sowie Singen und Musizieren / Kochen und Backen.

Bemerkenswert ist auch, dass die Stiftung erfolgreich Strukturen und Projekte geschaffen hat, die die Einbindung von Ehrenamtlichen fördert. Die reicht von Schülerinnen und Schülern, die jeweils für ein Jahr einmal wöchentlich Zeit mit einem älteren Menschen verbringen bis hin zur Partnerschaft mit der Bürgerhilfe Bad Homburg e.V. Sie unterstützen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer den Betrieb des Beratungsbüros für Seniorenfragen sowie der hauseigenen Caféteria. Dies hat dazu geführt, das derzeit mehr als 100 Helferinnen und Helfer das Leben der Menschen im Stift bereichern.

Das Rind´sche Bürgerstift konnte aufgrund seiner Bemühungen und kontinuierlichen Verbesserungen und Innovationen bereits mehrere Zertifizierungen und Auszeichnungen erlangen wie das Qualitätssiegel für Pflegeheime (2002, 2004 und 2006), das DGE-Zertifikat für Entwicklung und Umsetzung des Getränkekonzepts „balance liqua“ (2002), das DGE-Zertifikat Ernährungskonzept „balance vital“ (2002), der Bad Homburger Innovationspreis (2005), die Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb“ (2005), das Qualitätssiegel „Besondere Betreuung von Menschen mit Demenz“ (2006) sowie Platz 3 beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ und Platz 2 beim Wettbewerb „Deutscher PflegeManagement Preis“ (beide 2007).

Die Stiftung wurde bereits 1776 von dem Bad Homburger Johann Christian Rind ins Leben gerufen.

Weitere Informationen zum „Das Rind´schen Bürgerstift“ und seiner Arbeit erhalten Interessierte auf www.rindsches-buergerstift.de und bei : Michael Blank, Telefonnummer: 06172-891-594, info@rindsches-buergerstift.de.

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die HSE-Stiftung aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar 2010 aus, die ein Beispiel für gelungenes bürgerschaftliches Engagement eines Unternehmens für seine Region ist. Die Stiftung ist operativ sowie fördernd tätig und unterstützt Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Sport, Kunst und Kultur in der Rhein-Main-Neckar-Region.

So wurden im Jahr 2009 insgesamt 244 Projekte finanziert oder bezuschusst. Dieses umfangreiche Engagement, das das Zusammenleben bereichert und identitätsstiftend für die Region sein soll, erstreckt sich über ein großes Spektrum von Förderbereichen, z.B.

  • im Bereich Soziales wurden verschiedene Vereine und Gemeinden u.a. für Typisierungsaktionen für Leukämie kranke Kinder unterstützt. Der Clown Doktoren e. V. wurde für die Durchführung von „Clowndoktoren-Visiten“ in Kinderkliniken in der Rhein-Main-Neckar-Region gefördert.
  • im Bereich Bildung wurde das Erbacher Regenbogenhaus Kinder & Jugendheim für das Freizeitprojekt „Erlebnispädagogik Wasser“ unterstützt. Im Rahmen dieses Freizeitprojekt wurden die Kinder und Jugendlichen im natursportlichen Handlungsfeld an das „Ich zum Wir“ herangeführt. Zum Kern der Freizeit gehörte die Stärkung und Bildung von Teamfähigkeit. Der „Werkhof Darmstadt e. V.“ konnte durch die Stiftung ein Ausbildungsplatz als Industriemechaniker gefördert werden. Im Werkhof Darmstadt werden Jugendliche, häufig mit Migrationshintergrund, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Chance haben einen Ausbildungsplatz zu finden, zum Industriemechaniker/in ausgebildet. Gemeinsam mit der Margit Horváth Stiftung wurde ein Projekt „Work and Study Camp“ für Jugendliche durchgeführt. In diesem Camp haben 20 junge Erwachsene aus 10 verschiedenen Ländern drei Wochen den Keller der KZ-Außenstelle Walldorf ausgegraben. Parallel zum praktischen Teil beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Geschichte des Antisemitismus in ihren Heimatländern und grundlegenden Fragen zum Umgang mit Minderheiten.
  • im Bereich Kunst und Kultur wurde das Institut Mathildenhöhe für ein Ausstellungsprojekt „Masken und Metamorphosen des Gesichts von Rodin bis Picasso“ unterstützt. Auch der Verein Gedankenstein Dieburg konnte für das Projekt „Gedankenstein -Jüdisches Leben in Dieburg“ gefördert werden. Mit diesem Projekt will der Verein den im dritten Reich deportieren, zur Flucht gezwungenen und ermordeten jüdischen Bewohnern der Stadt Dieburg ein Stück namentliche und somit persönliche Identität zurückgeben.
  • im Bereich Sport wurden verschiedene Sportvereine in der Region für die Anschaffung neuer Vereinsmaterialien, Neu- und Umbauten sowie für die Durchführung von Veranstaltungen unterstützt.

Erstmalig hat die HSE Stiftung den „Darmstädter Impuls“ im November 2009 verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die HSE Stiftung Persönlichkeiten und Institutionen, die in unserer Gesellschaft wichtige Impulse geben, in dem sie sich in Deutschland, im Rhein-Main-Neckar-Gebiet oder lokal in Darmstadt herausragend für Mitmenschen einsetzen. Der Darmstädter Impuls wird zukünftig im Turnus von zwei Jahren verliehen.

Die HSE-Stiftung wurde 1999 von der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) gegründet und ist inzwischen mit einem Kapital von 11 Millionen Euro ausgestattet, so dass jährlich 500.000,- Euro an Fördergeldern ausgeschüttet werden können. Das Unternehmen möchte mit der Stiftungsgründung auch seine Verantwortung in der Region und für die Region bekräftigen.

Weitere Informationen zur „HSE-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.hse-stiftung.de und bei : René Sturm, Telefonnummer: 06151 701 1120, info@hse-stiftung.de.

 


Die „Kronberg-Stiftung“ ist Stiftung des Monats Januar 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Kronberg-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2010 aus.


Die Stiftung der evangelischen Markus-Gemeinde Schönberg und anderen privaten Stiftenden unterstützt kirchliches Engagement in der Gemeinde Kronberg. Damit wollen die Förderinnen und Förderer Projekte der Kirchengemeinde ermöglichen. Bisher wurden folgende Initiativen finanziert bzw. bezuschusst:

• „Specials for Kids and Teens“ - neue Ideen und Wege der Kinder- und Jugendarbeit: Im Rahmen dieses Projektes wurden bisher zwei Maßnahmen umgesetzt: Ein Zuschuss zur Erweiterung der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ und eine Filmnacht für Kinder und Jugendliche in der Kirche.

• „Mobil bleiben und dabei sein“ - mehr Teilhabe der Senioren am öffentlichen Leben in Kronberg: Die Stiftung organisiert einen Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren, damit sie an Veranstaltungen der Gemeinde teilnehmen können.

• „Schönberger Forum“ - eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen aus Kirche und Gesellschaft: Hier referieren zu aktuellen Themen Experten und Personen des Öffentlichen Lebens und diskutieren im Anschluss mit dem Plenum.

Besonders wichtig ist der Stiftung, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern, der Diskurs gesellschaftlicher Themen, eine Besinnung auf christliche Werte und eine Kirche, die Kindern und Jugendlichen ein Fundament bietet.

Bemerkenswert ist, dass die Stiftung –gerade einmal vor einem Jahr gegründet- den Aufbau, die Konzeption und die Umsetzung der Stiftungsidee und –arbeit auf beispielhafte Weise realisieren konnte. Sorgfältige Vorüberlegungen, strategische Zusammensetzung der Stiftungsgremien und Auswahl von Projekten, die auf Langfristigkeit setzen, haben innerhalb kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse erbracht. Flankiert wurden die Maßnahmen durch intensives Stiftungsmarketing. Honoriert wurde dies -praktisch nebenbei- mit dem Fundraisingpreis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Stiftungen des Monats werden auf dem hessischen Stiftungsportal vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Kronberg-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.kronberg-stiftung.de


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